Straßen voller Betonbauten

Hier in den Städten sind die Katzen dicker, der Asphalt glatter und die Gefährte aufgemotzter. Griechische Musik vermischt sich mit lauten Motorengeräuschen, Wörter die ich nicht verstehe mit dem Geschrei der Möwen. Die Sonne prallt unerbitterlich vom wolkenlosen Himmel und die Luft riecht nach Abgasen.

Im Schatten der Betonbauten schleppt sich ein brauner Straßenhund mühsam voran, immer darauf bedacht, den Menschen frühzeitig auszuweichen, keine Aufmerksamkeit zu erlangen. Doch ich kann meinen Blick nicht von ihm wenden. Frage mich was er wohl alles durchmachen muss. Unsere Augen treffen sich, er schaut so traurig dass es mir das Herz bricht. Wir verharren beide - so stehen wir uns gegenüber. Unsicher und schüchtern, unwissend und fremd. Nach einigen Sekunden läuft er weiter, die Straßen seiner Heimat und gleichzeitiger Bürde entlang. Ich schaue ihm hinterher, stumm und traurig.

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